Druckpapier

Künstlerische Tiefdrucke lassen sich auf beinahe allen ungestrichenen Papieren umsetzten. Ungestrichenen Papiere sind ungeglättete Papiere mit rauer Oberflächenstruktur. Normales Kopierpapier läßt sich also gut bedrucken. Üblicherweise werden aber für den Tiefdruck wesentlich teurere Büttenpapiere verwendet – diese Papiere sind als holzfreie Papiere maximal alterungsbeständig und müssen auch nicht so stark wie dünnes Makulaturpapier nach dem Druck gepreßt werden. Von den meisten Künstlern werden also eher hochpreisige Büttenpapiere ( im Handel als Kupferdruckbrütten) verwendet, weil sie in der Handhabung am besten für die Technik eignen. Für Andrucke aber muß man nicht zwingend zu teuren Papieren greifen, auch günstige Papiere können ein sehr gutes Druckbild zeigen. Leztendlich ist das das richtige Papier, das am besten zur Druckplatte paßt.

Gestrichene, also oberflächengeglättete Papiere, sind nicht geeignet, weil sie sich unter dem hohen Druck der Druckpresse mit der Druckplatte verkleben.

Für den Druck werden die Papiere immer angefeuchtet. Erst durch das Anfeuchten öffnen sich die Poren der Papiere genügend, um wirklich jedes Detail widergeben zu können.

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